Fragen zur Entscheidung
Wann ist professionelle Karriereberatung sinnvoll?
Karriereberatung macht Sinn, wenn der offene Stellenmarkt nicht das liefert, was Sie suchen. Oder wenn Sie merken, dass Ihre bisherige Bewerbungsstrategie nicht die gewünschten Ergebnisse bringt. Konkret: wenn Sie als Führungskraft tätig sind und feststellen, dass passende Positionen selten ausgeschrieben werden, wenn Sie nach mehreren Monaten Suche keine überzeugenden Angebote haben, wenn Sie eine Kündigung erhalten haben und den Übergang so schnell und reibungslos wie möglich gestalten wollen, oder wenn Sie einfach nicht wissen, wie Sie den verdeckten Stellenmarkt systematisch erschließen sollen. Karriereberatung ist eine strategische Entscheidung, die den Unterschied zwischen einem langen, zermürbenden, kostspieligen Suchprozess und einem gezielten, erfolgreichen Neustart ausmacht. Als Orientierung: Unsere Klienten und Klientinnen verfügen in der Regel über ein Jahresgehalt ab 120.000 Euro.
Wie vertraulich ist die Zusammenarbeit, auch gegenüber meinem aktuellen Arbeitgeber?
Absolute Vertraulichkeit ist die Grundlage unserer Arbeit, und sie gilt zu jedem Zeitpunkt, gerade auch gegenüber Ihrem aktuellen Arbeitgeber. Niemand erfährt von Ihren Plänen oder davon, dass Sie mit uns zusammenarbeiten, solange Sie es nicht selbst möchten. Praktisch heißt das: Wir arbeiten überwiegend per Video, sodass keine sichtbaren Termine entstehen. Bewerbungsunterlagen versenden wir ausschließlich in Ihrem Namen und nach Ihrer Freigabe. Auch innerhalb unserer Beratung gilt Verschwiegenheit über alle Inhalte, die Sie uns anvertrauen. Erst wenn Sie aktiv in konkrete Gespräche gehen, entscheiden Sie, wem Sie was offenlegen. Diese Vertraulichkeit ist für uns kein Versprechen, sondern eine Selbstverständlichkeit aus über zwei Jahrzehnten Beratungserfahrung auf Führungsebene. Sie ist die Voraussetzung dafür, dass Sie Ihre Neuorientierung in Ruhe und aus einer Position der Stärke heraus angehen können.
Was ist der Unterschied zwischen Karriereberatung und Outplacement?
Der Unterschied liegt hauptsächlich darin, wer die Initiative ergreift, und wer zahlt. Outplacement wird in der Regel vom bisherigen Arbeitgeber finanziert, wenn eine Führungskraft das Unternehmen verlassen muss. Outplacement ist Teil einer fairen Trennungskultur und hilft der betroffenen Führungskraft, schnell eine neue Position zu finden. Karriereberatung hingegen wird von der Führungskraft selbst initiiert und finanziert, also aus eigener Motivation heraus, den nächsten Karriereschritt aktiv zu gestalten. Wir bieten beides an, unser Schwerpunkt ist jedoch die Karriereberatung. In beiden Fällen ist die Methode bei uns dieselbe: die Zielgruppenkurzbewerbung, mit der wir den verdeckten Stellenmarkt systematisch erschließen.
Lohnt sich Karriereberatung wirklich? Oder kann ich das selbst?
Natürlich können Sie es selbst versuchen. Viele tun das und suchen dann ein Jahr oder länger. Der entscheidende Unterschied liegt in der Methode, den Ressourcen und der Erfahrung. Wir haben Zugang zu Entscheiderdaten, Headhunter-Datenbanken und einem erprobten System der Direktansprache, das Sie alleine nicht replizieren können. Dazu kommt: Wer mitten in der Unsicherheit einer Jobsuche steckt, neigt dazu, das erstbeste Angebot anzunehmen. Unsere Klienten wählen am Ende meist zwischen zwei oder sogar mehreren Angeboten. Der mit unserer Beratung erzielte Gehalts- und Positionszuwachs übersteigt die Honorarinvestition in der Regel deutlich. Unsere Erfolgsquote liegt bei 98 Prozent.
Ab welcher Ebene macht professionelle Karriereberatung Sinn?
Unsere Karriereberatung richtet sich an Führungskräfte ab der obersten Führungsebene, also Bereichsleiter, Geschäftsführer, C-Level-Manager. Ab dieser Ebene werden die meisten Positionen nicht mehr ausgeschrieben, sondern der verdeckte Stellenmarkt dominiert. Wer dort erfolgreich sein will, braucht eine andere Strategie als die klassische Bewerbung auf Anzeigen. Genau das ist unsere Spezialität – seit über 20 Jahren.
Wie erkenne ich, ob eine Karriereberatung seriös ist?
Der Markt für Karriereberatung ist leider wenig reguliert. Jeder kann sich Karriereberater nennen. Ein paar Kriterien helfen bei der Orientierung. Erstens: Transparenz über die Methode. Seriöse Anbieter erklären klar, wie sie arbeiten und was konkret im Honorar enthalten ist. Zweitens: Nachweisbare Referenzen. Echte Klientenstimmen – idealerweise mit Namen und Position – sind ein verlässlicheres Signal als allgemeine Versprechen. Drittens: Kein Erfolgshonorar als Lockmittel. Karriereberatung, die nur bei Erfolg zahlt, klingt verlockend, führt aber häufig dazu, dass die Beratungsqualität leidet und schnelle, nicht optimale Abschlüsse bevorzugt werden. Viertens: Persönliche Beratung statt Massenabfertigung. Fragen Sie, wer konkret mit Ihnen arbeitet, und ob das dieselbe Person ist, die Sie im Erstgespräch kennengelernt haben. Fünftens: Ein honorarfreies Erstgespräch ohne Verpflichtung. Das zeigt Selbstbewusstsein und gibt Ihnen die Möglichkeit, die Chemie und die Kompetenz zu prüfen, bevor Sie sich entscheiden.